Raumzeit für M.I.A.

Nachdem auf Solstik das Reverenz-Archiv von Reinhard Lakomy aufgedeckt wurde, entdeckte ich daraufhin in einem nicht unweit entferntem Archiv dieses nach Laszivität brüllende Gemälde. Entweder zeigt uns hier der Maler wo die Frauenrolle in der nordischen Mythologie zu verorten ist oder man bleibt einfach entzückt über die zugesprochenen Fähigkeiten unseres zweitliebsten Haustiers.
Jedenfalls könnte man bei dem Titel “Der Traum Von Asgard“, wie auch in der DDR so üblich, regimekritische Notwendigkeit vermuten oder ein Bollwerk metaphysischer Verarschung!? Vom escheresken Dreieck des Covers, der Nummer “Möglichkeit Einer Ouvertüre” und bis zum mytologischen Hammer kann ich mir nur letzteres vorstellen. Abgesehen davon ist dieses Album, mit seinen synthetischen Bezügen zu Moroder oder Froese, für mich eine Neuentdeckung in der elektronischen Musikgeschichte der DDR. Hut ab Herr Lakomy! Und hey ich habe endlich mal wieder einen Grund in Plattenläden herum zuramschen! Zum anhören kann ich das erfrischende Stück “Raumzeit” wärmsten empfehlen, das zwei Jahre später – 1985 – auf der mit Rainer Sambal Oleak produzierten Platte “Zeiten” erschienen ist.
Damn nochn Nachtrag, dank Discogs und unterstehendem Review von Headshopboy. Zitat:
So it wasn’t astonishing that he made the first release in electronic music in the GDR, followed by Pond and others later.
This record was made when the synthesizer legend “Yamaha DX-7″ comes to daylight and it’s strongly influenced by Jean-Michel Jarre (Oxygene, Equinox) but don’t attempt to copy his style.
I am sorry to say that electronic music in the GDR doesn’t comes to such success like in Western Germany for example and there are only two remarkable releases in electronic music style: this one and “Planetenwind” by Pond.
Erstellt am 17. Juni, 2010 • 11:34 — Aktualisiert am 17. Juni, 2010 • 11:34









hehe, toller song, der raumzeit. das geht echt gut ab für mr. traumzauberbaum.