Archiv für die Kategorie Hyperraum

Ein Tag im Jahr 2014

Von eInk bis ePaper bis Hollo ist ja nun bald alles möglich, das kann man auf Tat.se nachlesen. Und aus diesem Zeug lässt sich ein Film basteln, der in naher Zukunft spielt. Genauer gesagt im Jahr 2014, irgendwo in einem Land auf der Nordhalbkugel des Planeten Terra. Aber hat der Gadgetverliebte Nerd sich schon mal gefragt was diese Teile am Laufen hält, damit er die Dinger in Echtzeit mit Fettfingern bestücken kann? Ist so Edelmetalgedöns — genannt seltene Erden. Ach ja, und China hamstert das Zeug schon emsig — wenns mal eng wird. Okay, bis die Dinger bei mir im Späti um die Ecke gibt, wird die Welt aus Erwachsenenspielzeug dann doch noch 10 Jahre auf sich warten müssen. Denn so lange dauert es, bis das Metall aus frischen Minen gefördert werden kann. Da muss die Natur ‘n bisschen bluten — ist ja für unsern unverzichtbaren Wohlstand. Außerdem, geben wir es doch mal zu, vom Gedanken der unberührten Natur haben wir uns schon lange verabschiedet. Irgendwo wird es immer noch Vorräte geben, da bin ich mir ganz sicher. Denn wenn sich der Markt am Ende nicht mehr regulieren lässt, dann ist der Mond dran. Und wenn die USA es nicht verschläft, dann meistert das bestimmt China.

nobody here

Über solche Videos freut sich der Redundanzmaschinenmann ganz besonders. Via

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Quelle

Grüne Invasion

Dieses Ungetüm (via) steht wirklich in Dessau! Wer da hinter steckt, zeigt uns der große Bruder. Das ist aber auch nur der Auftakt. Denn es wird weniger als einen guten Tag dauern, bis die grüne Invasion beginnt und der Dessauer Campus und das Bauhaus mit einer grünen schlabberigen nach Bier und Wein riechenden Masse heuschreckenplagenartig überzogen werden. Ab und an werden wabbernde und pulsierende Bässe die zähe Masse auf dem Campusplatz durstig machen. Auch unserer Fachbereich wird diesem Grünen Ungeheuer genügend Futter geben , ja soviel, dass jeder seine Augen festhalten muss, denn dafür haben die viel zu lange herum getüftelt. Hoffen wir mal der Plan geht auf, damit an diesem Ort auch wirklich jeder Mensch morgen Abend assimiliert ist.

Efterklangmann

Würden meine Waden reden, so würden sie mich wohl heute überreden statt mit dem Rad nur noch mit der Berliner U-Bahn zu fahren. Liebe Waden ich gestehe euch, es wahr gestern dann doch wohl ein Schluck zu viel Übermut für meinen auferlegten WG-Fahrradmarathon. Also der smarte Gipfelstürmer neuer hochatletischer Utopien wurde entlarvt. Trotzdem, man kann viele Bilder als Fahrradflitzemensch vorbei rauschen lassen. Eine Person konnte ich sogar in einem dieser Bilder enttarnen. Irgendwo in Prenzldings anner Kreuzung, da stand er, der Efterklangmann im nüchternen Anzug und wartete einfach auf Grün, was gar nicht mit meinen drapierten Efterklang-Erinnerungen zusammen passte. Es könnte aber auch als ein Zeichen des kommenden Herbstes gedeutet werden, dort passt für mich die Musik Efterklangs am besten hin und dann funktioniert das wieder wunderbar mit meinen Erinnerungen. Trotzdem, was sollte ich in dieser Siuation tun? Ihn grüßen und fragen ob er wirklich der eine Typ von Efterklang ist oder ihn weiter sinnieren lassen, über Berlin, über den vielleicht besten Song, der sich in diesem Moment aus den Hirnrinden seines Bewusstseins drängelte? Also flitzte ich einfach weiter.
Nicht zu vergessen, die Gespräche. Ich glaube WG-Gespräche wären die perfekte Mouth-to-Mouth-Guerilla-Bombe für gewiefte Marketingstrategen. Probanden anheuern und während man über die eigenen “Projekte” redet, gekonntes Product Placement betreiben. Dieser Gedanke tritt sicherlich auch nur auf, wenn man sich dreimal am Tag das “fast” Gleiche reden hört. Das faszinierendste an WG-Beschnupperungen ist jedoch immer noch die Erwartung und fragmentarischen Vorstellungen vor der Haustür, die ich mir durch ein Telefonat oder der Annonce zusammen gesponnen habe und die sich nach den ersten Eindrücken fast in Luft aufgelöst haben — Magie.

Efterklang – Modern Drift by Themblueeyes